VLN Langstreckenmeisterschaft
Nürburgring
42. RCM DMV Grenzlandrennen
VLN 6: LEUCHTER GIBT WIEDER FÜR MAX KRUSE RACING VOLLGAS
05. September 2019 Zurück zur Artikelübersicht »

Von Barcelona in die Eifel: WTCR-Fahrer Benjamin Leuchter (D) kehrt nach seinem erfolgreichen Wochenende bei den 24 Stunden von Barcelona wieder in die Eifel zurück und will beim sechsten VLN-Lauf zusammen mit Andreas Gülden seinem Team von Max Kruse Racing wieder in die Erfolgspur verhelfen. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf dem Klassensieg.

Nach dem ersten Saisonsieg beim vierten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring folgte beim Saisonhighlight, dem ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, der Rückschlag. Nun will WTCR-Fahrer Benjamin Leuchter am kommenden Samstag (7. September 2019) beim Grenzlandrennen, dem sechsten Lauf, seinem Team von Max Kruse Racing (MKR) wieder in die Erfolgspur verhelfen.

Zusammen mit Andreas Gülden, der wie Leuchter am vergangenen Wochenende noch beim 24-Stunden-Rennen auf dem Circuit de Catalunya im Einsatz war, wird der 31-jährige Duisburger wieder im „Güldenen Leuchter“ in seinem Wohnzimmer auf der Nürburgring-Nordschleife angreifen.

Leuchter, der in Barcelona mit eindrucksvollen Stints wieder einmal sein Können unter Beweis stellte und mit Platz drei einen starken Podiumserfolg feierte, nimmt viel positive Energie mit und geht die bevorstehende Aufgabe hochmotiviert an.

Die Performance des Golf GTI TCR von MKR bei den vergangenen VLN-Läufen lässt die Erwartungen auch am kommenden Samstag wieder steigen. Sollten Leuchter und sein Nordschleifen-Kumpel Andreas Gülden dieses Mal vom Technik-Teufel verschont bleiben, ist das erklärte Ziel des Klassensiegs nicht unrealistisch.

„Ich freue mich schon wahnsinnig wieder mit Andy Gülden in unser Wohnzimmer zurückzukehren. Nach dem zuletzt enttäuschenden VLN-Lauf hoffe ich natürlich, dass wir ein Quäntchen Glück haben und die Früchte unserer harten Arbeit ernten können. Das Team ist wie immer top vorbereitet und wir sind bereit für das bevorstehende Rennen. Wir waren stets unter den schnellsten der Klasse und deshalb streben wir am Samstag auch ganz klar den Klassensieg an. Die Vorzeichen stehen gut, also: maximale Attacke!“ sagt Leuchter, Team-Mitgründer von Max Kruse Racing.

Auch das Schwesterauto mit Jasmin Preisig und Loris Prattes, der ebenfalls in Barcelona am Start war und gleich sein erstes 24-Stunden-Rennen gewann, schätzt Leuchter stark ein. Ein Doppelerfolg beim 42. RCM DMV Grenzlandrennen wäre aus Sicht des Teams ein Befreiungsschlag und mehr als verdient nach dem zähen Saisonverlauf in der Langstreckenmeisterschaft.

Mehr Informationen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring finden sie auf www.vln.de

Text: A.Dannenberg (Motorsport-Karriere.de)
Foto: Gruppe C