FIA WTCR
SEPANG (MAL)
ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
VLN: TECHNIK-TEUFEL BREMST LEUCHTER AUS
05. August 2019 Zurück zur Artikelübersicht »

Das Saisonhighlight der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wurde für Volkswagen Pilot Benjamin Leuchter zum Albtraum. Technische Defekte im Zeitrainung und im Rennen zerstörten alle Hoffnungen auf den nächsten Klassensieg.

Am vergangenen Samstag (3. August 2019) stand für Volkswagen Fahrer Benjamin Leuchter und seinem Teamkollegen Andreas Gülden von Max Kruse Racing (MKR) mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der fünfte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring an.

Nachdem das Erfolgsduo Leuchter und Gülden mit ihrem Golf GTI TCR vor gut drei Wochen den ersten Saisonsieg eingefahren hatte, war die Euphorie im Team entsprechend groß. Mit hohen Erwartungen und einem bestens vorbereiteten Fahrzeug starteten die beiden Nordschleifen-Spezialisten am Freitag ohne Probleme in das Programm und der 340 PS starke Golf GTI TCR lief wie ein Uhrwerk.

Am Samstag sollte allerdings alles anders kommen. Bereits im Zeittraining schlug der Technik-Teufel zu und bremste den „Güldenen Leuchter“ mit einem Defekt am Getriebe ein. Trotz der schnellen und präzisen Arbeit der Mechaniker konnten Leuchter und Gülden in der Qualifikation keine Rundenzeit hinlegen. Dies bedeutete den letzten Startplatz im Rennen.

Dies lies bei Leuchter aber keine Sorgenfalten aufkommen. „Das Team hat einen super Job gemacht und wir sind schon einmal von ganz hinten ins Rennen gestartet. In einem sechsstündigen Rennen kann viel passieren.“ sagte Leuchter.

Doch die Chance das Feld von hinten aufzurollen blieb Leuchter und Gülden verwehrt. Schon nach der ersten Rennrunde schlug der Technik-Teufel erneut zu: Diesmal waren es die Bremsen, die das Duo stoppten. Der zweite MKR-Golf mit Jasmin Preisig und Loris Prattes fand keinen besseren Ausgang. Die beiden Youngster sicherten sich zwar die Pole-Position, mussten ihren Golf GTI TCR kurz vor Rennende aber ebenfalls vorzeitig in der Box abstellen.

„Das ist ein ganz bitterer Tag für uns. Da fehlen einem schon die Worte. Mir tut es auch für das gesamte Team sehr leid, da alle einen perfekten Job gemacht hatten. Die Fahrzeuge wurden top vorbereitet und dann das. Wir müssen das nun erstmal sacken lassen und dann greifen wir beim nächsten Lauf wieder an.“ so Leuchter nach dem rabenschwarzen Samstag.

In fünf Wochen bietet sich für Leuchter und Gülden die nächste Gelegenheit das Podium ins Visier zu nehmen.

Mehr Informationen zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring finden Sie auf www.vln.de

Text: A.Dannenberg (Motorsport-Karriere.de)          
Fotos: Gruppe-C