FIA WTCR
SEPANG (MAL)
WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup an der Nordsee
NACH DEM RENNEN IST VOR DEM RENNEN: LEUCHTER MIT AUFWÄRTSTREND NACH ZANDVOORT
16. Mai 2019 Zurück zur Artikelübersicht »

Der WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup macht für das vierte Rennwochenende der Saison 2019 an der niederländischen Nordseeküste Station. Vom 17. – 19. Mai tritt Benjamin Leuchter mit Sébastien Loeb Racing und Volkswagen Motorsport auf dem traditionsreichen „Circuit Park Zandvoort“ (NL) an.

Nicht ganz eine Woche nach dem dritten Lauf der WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup auf dem Slovakiaring (SK) geht die Reise für Volkswagen-Fahrer Benjamin Leuchter am kommenden Wochenende ohne Pause weiter.

Am vergangenen Wochenende bewies Leuchter Kampfgeist und sammelte nach dem Lauf auf dem Hungaroring erneut wichtige Punkte für die Meisterschaft. Zudem konnte er im zweiten Qualifying auf nasser Strecke die viertschnellste Zeit fahren und schaffte somit erstmals den Sprung in den zweiten Abschnitt des Zeittrainings. Nun wartet mit den nächsten drei Rennen auf dem Circuit Zandvoort an der Nordsee die nächste Herausforderung.

Der 31-jährige Duisburger, der in der Königsklasse des Tourenwagensports immer mehr in Fahrt kommt, betritt mit dem kommenden Weltcup-Lauf erstmals in dieser Saison bekanntes Terrain. Bei den Strecken aus dem diesjährigen WTCR-Kalender war Leuchter in seiner Karriere bislang lediglich in Zandvoort und auf der Nürburgring-Nordschleife am Start – die übrigen acht Kurse sind Neuland.

Den anspruchsvollen Kurs in den Dünen kennt Leuchter gut. In den vergangenen Jahren war er dort in der ADAC TCR Germany am Start – ebenfalls mit einem Golf GTI TCR. Der „Circuit Park Zandvoort“ ist im Gegensatz zum modernen Slovakiaring ein Kurs alter Schule. Mit seinen Kuppen und Bodenwellen gleicht jede Runde einer Achterbahnfahrt. „Fast wie meine Heimrennstrecke, die Nürburgring-Nordschleife“, findet Leuchter.

Speziell ist auch der Sand, der vom Küstenwind über die Fahrbahn geweht wird. Eine der besten Überholmöglichkeiten bietet die Tarzanbocht, die erste Kurve am Ende der Start-und-Zielgeraden.

„Nach dem positiven Wochenende auf dem Slovakiaring, wo wir uns wenig ausgerechnet hatten und letzten Endes mit Punkten heimgefahren sind, bin ich sehr positiv gestimmt und hoffe auf einen weiteren Aufwärtstrend in Zandvoort. Die Strecke ist für mich ein gutes Pflaster, denn in den vergangenen Jahren war ich dort ziemlich gut und schnell unterwegs. Es macht unheimlich viel Spaß dort zu fahren. Und, vielleicht schaffe ich dort ja auch den Sprung unter die ersten zehn.“ zeigt sich der zum WTCR-Quartett von Volkswagen gehörende Leuchter optimistisch.

Das erste von drei Rennen wird am Samstag, den 18. Mai um 14:35 Uhr gestartet. Rennen zwei wird am 19. Mai um 13:15 Uhr ausgetragen, gefolgt vom letzten Rennen, ebenfalls am Sonntag, den 19. Mai um 16:35 Uhr.

Mehr Informationen zum WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup finden sie auf www.fiawtcr.com

FACTS:  
Rennen: 10 – 13
Veranstaltungsort: Circuit Park, Zandvoort, Niederlande 
Datum: 17. – 19. Mai    
Länge: 4,307 Kilometer 
Zeitzone: GMT +2 Stunden  

WTCR-Rundenrekord (Qualifying): Rob Huff (Volkswagen Golf GTI TCR) 1:43,945 Minuten (149.1km/h), 20.05.2018
WTCR-Rundenrekord (Rennen): Yann Ehrlacher (Honda Civic TCR) 1:45,901 Minuten (146.4km/h), 20.05.2018

Vorläufige Zeiten:            

Freitag, 17. Mai:                         
– Freies Training 1: 12:45 – 13:30 Uhr            
– Freies Training 2: 15:20 – 15:50 Uhr            

Samstag, 18. Mai:   

– Erstes Qualifying: 08:05 – 08:35 Uhr            
– Rennen 1 (12 Runden): 14:35 Uhr                       
– Rennen 1 Podium: 15:10 Uhr

Sonntag, 19. Mai:              
– Zweites Qualifying Q1: 08:00 Uhr            
– Zweites Qualifying Q2: 08:25 Uhr            
– Zweites Qualifying Q3: 08:45 Uhr (Start erstes Auto)            
– Rennen 2 (12 Runden): 13:15 Uhr
– Rennen 2 Podium: 13:50 Uhr
– Rennen 3 (15 Runden): 16:35 Uhr  
– Rennen 3 Podium: 17:10 Uhr

Text: A.Dannenberg (Motorsport-Karriere.de)          
Bild: Gruppe-C