FIA WTCR
SEPANG (MAL)
2. Lauf WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup
NÄCHSTE HERAUSFORDERUNG FÜR LEUCHTER AUF DEM HUNGARORING
25. April 2019 Zurück zur Artikelübersicht »

Der WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup kommt nach den Auftaktläufen im nordafrikanischen Marrakesch nach Europa. Auf dem Hungaroring bei Budapest (H) wartet für Volkswagen-Fahrer Benjamin Leuchter die nächste Chance auf die ersten Weltcup-Punkte.

Der Auftakt des Tourenwagen-Weltcups in Marrakesch ist abgehakt. Mit dem nächsten Lauf am kommenden Wochenende (26.-28. April) auf dem Hungaroring wartet auf Benjamin Leuchter von Sébastien Loeb Racing und Volkswagen Motorsport bereits die nächste Herausforderung in der höchsten Klasse des Tourenwagensports.

Auf dem die Formel-1-Kurs bei Budapest nimmt der 31-jährige Duisburger die Punkteränge erneut ins Visier. Im hochkarätigen Fahrerfeld von 26 permanenten Startern blieben WTCR-Neuling Leuchter die ersten Weltcup-Zähler beim Saisonauftakt in Marokko noch verwehrt. In erster Linie, weil die Pace im Qualifying gefehlt hat und das Überholen auf dem engen Stadtkurs nahezu unmöglich war.

Wie die Strecke Marrakesch ist auch der 4.381 Kilometer lange der Hungaroring neues Terrain für Leuchter, was den einzigen Deutschen in der WTCR allerdings nicht stört. In der Vergangenheit hat er bereits mehrfach bewiesen, dass er sich schnell auf neue Rennstrecken einstellen kann.

„Ich freue mich schon auf das kommende Wochenende. Auf dem Hungaroring wartet eine Menge Arbeit auf uns. Im freien Training müssen wir das richtige Setup treffen, um so im Qualifying eine gute Rolle spielen zu können. Wenn wir dann die Performance aus den Rennen in Marrakesch noch ins Qualifying übertragen können, dann bin ich optimistisch, dass es dieses Mal mit den Punkten klappt.“ sagt Leuchter.

Der erste von drei Läufen auf dem Hungaroring wird am Samstag, den 27. April um 15:15 Uhr gestartet. Rennen zwei und drei folgen am Sonntag, den 28. April um 15:30 Uhr und um 17:00 Uhr.

Mehr Informationen zur WTCR – FIA Tourenwagenweltmeisterschaft finden sie auf www.fiawtcr.com

FACTS:  
Rennen: 4-6
Veranstaltungsort: Hungaroring, Budapest, Ungarn    
Datum: 26. bis 28. April    
Länge: 4.381 Kilometer 
Zeitzone: GMT +2 Stunden  
Rennen 1 Distanz: 12 Runden (52,572 Kilometer)  
Rennen 2 Distanz: 12 Runden (52,572 Kilometer)   
Rennen 3 Distanz: 15 Runden (65,715 Kilometer)

WTCR Qualifying Rundenrekord: Norbert Michelisz (Hyundai i30 N TCR) 1:52.176 Minuten (140.50km/h), 28.04.18
WTCR-Rundenrekord: Yann Ehrlacher (Honda Civic Type R TCR) 1:54.129 Minuten (138.10km/h), 29.04.18

Vorläufige Zeiten:            

Freitag, 26. April:                         
– Freies Training 1: 17.00-17.45 Uhr

Samstag, 27. April:                         
– Freies Training 2: 09.45-10.45 Uhr
– Erstes Qualifying: 11.45-12.15 Uhr                          
– Rennen 1 (12 Runden): 15.15 Uhr             
– Rennen 1 Podium: 15.50 Uhr

Sonntag, 28. April:              
– Zweites Qualifying Q1: 10.00-10.20 Uhr
– Zweites Qualifying Q2: 10.25-10.35 Uhr
– Drittes Qualifying Q3: 10.40 Uhr
– Rennen 2 (12 Runden): 15.30 Uhr
– Rennen 2 Podium: 16.05 Uhr
– Rennen 3 (15 Runden): 17.00 Uhr  
– Rennen 3 Podium: 17.45 Uhr

HUNGARORING STATT GRÜNE HÖLLE

Der dritte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring findet durch die Terminüberschneidung mit dem WTCR – FIA Tourenwagen-Weltcup ohne Benjamin Leuchter statt. Der Duisburger kann das Team von Fußballprofi Max Kruse am kommenden Samstag (27. April) beim 61. ADAC ACAS H&R-Cup nicht unterstützen. Stattdessen wird Kumpel Andy Gülden das vierstündige Rennen über die volle Distanz allein bestreiten.

„Der Tourenwagen-Weltcup war mein Kindheitstraum und dort liegt in diesem Jahr meine Priorität. Es war von Saisonbeginn an klar, dass ich nicht bei jedem VLN-Rennen dabei sein kann. Andy schafft das aber auch ohne mich. Ich glaube er hat dieses Wochenende auch die Winterreifen dabei.“ schmunzelt Leuchter in Anspielung an den letzten vergangenen VLN-Lauf, der wegen Schneefall abgebrochen werden musste.

Text: A.Dannenberg (Motorsport-Karriere.de)
Bild: Frederic Le Floc’h