ADAC TCR Germany
RED BULL RING
SAISON 2018
ADAC TCR Germany

Der ADAC e.V. hat 2016 mit der ADAC TCR Germany ein neues Kapitel im deutschen Tourenwagensport aufgeschlagen. Die Tourenwagenserie des zweitgrößten Automobilclubs der Welt hat damit die Lücke zwischen Formelsport und Rallye geschlossen und startet im Veranstaltungspaket mit dem ADAC GT Masters und der ADAC Formel 4.

In der ADAC TCR Germany starten seriennahe, preisgünstige Tourenwagen mit Frontantrieb und Zwei-Liter-Turbomotoren, die rund 350 PS leisten. An jedem Rennwochenende werden zwei Sprintrennen über eine Distanz von jeweils 30 Minuten ausgetragen. Die ADAC TCR Germany begeistert mit Markenvielfalt und Tourenwagensport in Reinform.

Die ADAC TCR Germany ist nicht als Betätigungsfeld für Fahrzeughersteller gedacht, sondern ausschließlich für junge Nachwuchstalente und motorsportbegeisterte Privat-Fahrer.

Der ADAC setzt mit dieser innovativen Rennserie konsequent seine Sportpolitik fort und erweitert das Spektrum des deutschen Automobilsports um eine hochattraktive neue Serie für ambitionierte Motorsportler.

Alle TCR-Rennwagen werden vor Saisonbeginn einem neutralen Test unterzogen. Eventuelle Unterschiede – etwa im Hinblick auf Motorleistung, Schalt- und Aerodynamik- Performance – werden durch Zusatzgewichte oder Eingriffe in die Motorsteuerung ausgeglichen. Dieses Konzept „Balance of Performance“ ist ein Garant für Fairness und Spannung auf der Strecke.

TERMINE:

13.-15.04.2017 – Oschersleben
27.-29.04.2017 – Most
08.-10.06.2017 – Red Bull Ring
03.-05.08.2017 – Nürburgring
17.-19.08.2017 – Zandvoort
07.-09.09.2017 – Sachsenring
21.-23.09.2017 – Hockenheim „Finale“

FAKTEN ZUR ADAC TCR Germany

  • 7 Veranstaltungen mit dem ADAC GT Masters und der ADAC Formel 4
  • Qualifying Session mit 35 Minuten Q1 20 min, 5 min Pause, Q2 10 min
  • 2 Rennen á 60km / 30 min
  • Platzierungsgewichte 1. Platz – 30kg,2. Platz – 20kg, 3. Platz – 10kg 
  • umgedrehte Startreihenfolge der ersten 10 im zweiten Rennen
  • TV-Live-Übertragung auf SPORT1
  • Live-Streaming, Livetiming und Highlight-Sendungen auf der ADAC Motorsport Internetseite

VLN LANGSTRECKENMEISTERSCHAFT NÜRBURGRING

Die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist eine Breitensport-Rennserie und wird seit dem Jahr 1977 auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen, bis 2000 allerdings unter der Bezeichnung Langstreckenpokal. Fahrer unterschiedlichster Fahrzeuge – vom serienmäßigen Auto bis zum reinrassigen Rennfahrzeug – treten in verschiedenen Klassen gegeneinander an.

Die Rennen dauern vier bzw. sechs Stunden und finden auf der Nordschleife in Verbindung mit der Sprintstrecke (Kurzanbindung) des Grand-Prix-Kurses statt.

Im Schnitt sind bei einem Rennen mehr als 175 Fahrzeuge am Start, die in der Regel von mehreren Fahrern pilotiert werden, die sich am Steuer abwechseln. Ausgewählte Events der VLN zählten 2010 und 2011 zusätzlich zur Deutschen GT-Meisterschaft für GT3-Fahrzeuge.

Termine

25.03.2017 – 63. ADAC Westfalenfahrt
08.04.2017 – 42. DMV 4-Stunden-Rennen
24.06.2017 – 59. ADAC ACAS H&R-Cup
08.07.2017 – 48. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
19.08.2017 – ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
02.09.2017 – 40. RCM DMV Grenzlandrennen
23.09.2017 – 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
07.10.2017 – 49. ADAC Barbarossapreis
21.10.2017 – 42. DMV Münsterlandpokal

FAKTEN ZUR VLN LANGSTRECKENMEISTERSCHAFT

  • 9 Veranstaltungen auf der Nürburgring-Nordschleife
  • Probe- und Einstellfahrt am Freitag vor dem Rennen
  • 1 Qualifying á 90 min
  • 1 Rennen á 4 Stunden (ein 6 Stunden Rennen in der Saison)
  • Zusammenfassungen z.B. auf Sport1 und NTV
  • Live-Streaming

24h Rennen Nürburgring „Grüne hölle“

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (offizielle Schreibweise: ADAC Zurich 24h-Rennen) ist ein 24-Stunden-Rennen für Tourenwagen und Gran-Turismo-Fahrzeuge (hauptsächlich „24h-Spezial“-Rennwagen nach Sonder-Reglement des DMSB). Das Rennen wird seit 1970 auf verschiedenen Varianten des Nürburgrings ausgetragen, seit 1984 auf dem Gesamtkurs, welcher in der seit 2005 genutzten Variante 25,378 km lang ist.

Die erstmalige Austragung war 1970 eine für Breitensportler erschwingliche Ergänzung zum eher professionellen Sportwagenrennen 1000 km Nürburgring. Im Gegensatz zu diesem, das ab 1984 auf die neugebaute GP-Strecke des Nürburgrings wechselte, fand und findet das 24-Stunden-Rennen immer auf der Nordschleife statt. Eine vergleichbare Veranstaltung ist das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, das seit 1924 ausgetragen wird.

Seine Einzigartigkeit erlangt das Rennen in erster Linie durch die gegenwärtig 25,378 km lange Strecke, das flexible Reglement und den Breitensportcharakter. Die Nordschleife des Nürburgrings, ohnehin bekannt als äußerst anspruchsvoll gegenüber Fahrer und Material („Grüne Hölle“), bietet durch ihre Streckenlänge Platz für das enorm große Starterfeld von in der Vergangenheit bis zu 220 Fahrzeugen, das gegenwärtig auf 190 Fahrzeuge begrenzt ist. Rund 700 Fahrer wechseln sich während der 24 Stunden am Steuer der Fahrzeuge ab. Neben reinen Amateuren auf seriennahen Tourenwagen nehmen seit den 2000er Jahren zunehmend auch professionelle Fahrer und Teams mit Gran-Turismo-Fahrzeugen teil.

Seit 1999 erlaubt das Reglement wieder nahezu jedem Fahrzeug einen Start, sofern es die Sicherheitsbestimmungen erfüllt. So starteten zum Beispiel eine Dodge Viper und ein Opel Corsa im selben Rennen, aber natürlich in separaten Wertungsklassen.

Während der Veranstaltung (in der Regel von Montag bis Sonntag) werden rund um die Strecke normale Wiesen oder Freiflächen zum Camping freigegeben. Der Großteil der Zuschauer campiert direkt an der Strecke, ohne den Komfort eines herkömmlichen Campingplatzes wie Strom oder fließendes Wasser. Diese Situation wird mit viel Einfallsreichtum und reichlich Improvisation bewältigt. Insbesondere nachts erinnern die Campingflächen eher an einen Jahrmarkt, was zum besonderen Flair des 24-Stunden-Rennens beiträgt.

Über die Jahre stiegen die Zuschauerzahlen von rund 50.000 auf über 200.000.